Vögel, denen die Elemente Luft; Wasser und Erde vertraut sind, galten in vorchristlicher Zeit als Mittler zwischen Mensch und Gottheit. Da in der Zeit um das heutige Pfingstfest die Blüten zur Frucht werden, bitten hier die Wasservögel mit ihrem Tanz um eine gute Ernte. Sie werden vom Eierkater angeführt, der in der Maske eines Hahnes auftritt und ständig aus der Reihe tanzt. Die Wasservögel klappern mit den Schnäbeln ihrer Masken im Takt und bespritzen Erde und Menschen mit Wasser. Das soll Fruchtbarkeit, Wachstum umd eine gute Ernte fördern.
(nach Manfred Deisböck)

Heit is de heilige Pfingstnacht,
hat da heilige Geist gsagt.
Aber schlafts ned ei, aber schlaffts ned ei.
So reisen, so reisen, so reisen wir daher
und bringen a schens Weda her
damits ned zvui rengt und nix dadirrt
und neamd aus diesem Haus rausstirbt.
Aber schlafts ned ei, aber schlaffts ned ei.